La petite Marquise: Für eine kohärente Vorgehensweise!

Intra Muros möchte mit konkreten Vorschlägen der vorherrschenden „Wir können doch nicht viel tun“ – Meinung in Sachen „La petite Marquise“ mit Nachdruck entgegenwirken.

Wir waren und sind der Ansicht, dass ein ganz konsequentes Vorgehen in diesem Dossier einen Meinungsumschwung bei den Eigentümern bewirken kann.

Alle kommunalpolitischen Akteure sind gefordert, unmissverständlich eine kohärente Vorgehensweise einzuschlagen. Die nachfolgenden Vorschläge stellen sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten dar.

Intra Muros asbl wird mit neuen Initiativen ihre Verantwortung weiterhin übernehmen.

Ziel aller Initiativen muss sein, mit allen Beteiligten und Interessierten eine definitive Lösung für die einst so stolze „La petite Marquise“ im historischen Zentrum der Stadt Echternach zu finden.

Intra Muros asbl am 12. Juni 2006

Kommunalpolitische Handlungsvorschläge:

  • Es gilt aufgrund der Berichte der staatlichen „inspection sanitaire“ des Gesundheitsministeriums und aufgrund bestehender Gesetze, die „petite Marquise“ in einen sauberen Zustand zu versetzen.
  • Es gilt das Gelände um die „Marquise“ wesentlich besser abzusichern.
  • Es gilt eine unabhängige Studie betreffend die Stabilität des gesamten Komplexes zu erstellen. Bei festgestellten Mängeln ist sofortiges Handeln angesagt.
  • Es gilt den visuellen Anblick des Gebäudes zu verbessern. Dies muss aufgrund des Kapitels 7, insbesondere der Abschnitte 7.9 (L’aspect extérieur des constructions) und 7.10 (L’entretien et suppression des constructions) des kommunalen Bautenreglementes erfolgen.
    Textauszüge als Anlage.
  • Es gilt das kommunale Polizeireglement dringend zu ändern. Hier muss ein eindeutiger Passus betreffend die Sauberkeit auf privaten Grundstücken innerhalb der Gemeinde festgeschrieben werden. Hier könnte der von Intra Muros schon am 2. Juni 2005 bei der Gemeinde eingereichter Vorschlag als Vorlage dienen.
  • Es gilt die Möglichkeiten des Gesetzes betreffend den „Aménagement communal et développement urbain“ insbesondere die Artikel 55 bis 62 (Zones à restructurer) und 97 bis 102 (Réserves foncières) auszunutzen. Die hier enthaltenen Umsetzungsschritte sind durch den Gemeinderat in die Wege zu leiten.
  • Es gilt die seitens des Service des Sites et Monuments eingeleitete Prozedur zwecks Klassierung des gesamten Marktplatzes offensiv zu unterstützen.
  • Es gilt abzuklären, ob der heutige Zustand des innerhalb des gesamten Komplexes liegenden Gebäudes „petite Portugaise“ noch eine schützenswerte Klassierung zulässt.
    Es gilt ein internes Rundtischgespräch zwecks Abstimmung einer koordinierten Vorgehensweise in die Wege zu leiten. Teilnehmer: der Schöffenrat, die Bautenkommission, der Rechtsbeistand der Gemeinde, die „inspection sanitaire“ des Gesundheitsministeriums, der „Service des Sites et Monuments“, die Anrainer und anderen Interessierten
  • Es gilt eine Bestandsaufnahme aller laufenden Prozesse in Sachen „petite Marquise“ zu tätigen und gegebenenfalls mit allen Klägern eine Abstimmung der weiteren Vorgehensweise zu erreichen.
  • Es gilt mit einer aktuellen unmissverständlichen Stellungnahme des neuen Gemeinderates, die Eigentümer darauf hinzuweisen, dass die Schritte zwecks Klärung dieser Sachlage konsequenter werden.
  • Es gilt immer wieder auf die Dringlichkeit der im Jahre 2005 eingereichten kommunalen Klage beim zuständigen Gericht hinzuweisen.

Plan d’aménagement général de la ville d’Echternach
Extraits

Chapitre 7

Article 7.9 : L’extérieur des constructions doit se présenter sous un aspect soigné. Les pignons risquant de rester nus pendant un certain temps et ceux devenus nus après démolition de la construction adjacente, devront être recouverts par un revêtement adéquat pourvu d’une isolation thermique équivalente aux autres murs extérieurs de la construction.

Article 7.10 : Toutes les constructions et parties de construction, clôtures et murs de soutènement doivent être entretenus en bon état. Ceux endommagés ou menaçant ruine doivent être remis en état ou supprimés.

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