Loscht op Summer : Flanierzone Echternach.

Ein Gemeinschaftsvorschlag von Intra Muros asbl und der Union Commerciale et Artisanale de la Ville d’Echternach

Im Hinblick auf die Verkehrsgestaltung während den Sommermonaten 2007 im Zentrum Echternachs, möchten Intra Muros asbl und die Union Commerciale et Artisanale dem Gemeinderat folgende Vorschläge unterbreiten.

Es versteht sich von selbst, dass diese Vorschläge mit allen Betroffenen vervollständigt werden müssen.

1.- Das Ziel: Es gilt eine breite Öffentlichkeit für ein attraktives Stadtzentrum zu gewinnen.

Wir wollen ähnlich chaotische Verhältnisse wie letztes Jahr während den Sommerwochen vermeiden und dem klare und attraktive Vorstellungen entgegensetzen.

2.- Die Flanierzone: Eine Flanierzone im historischen Stadtzentrum bildet den Kern der Überlegungen.

Diese Flanierzone sollte den Marktplatz mit seiner direkten Umgebung optimal mit der bestehenden Fußgängerzone und dem Umfeld der Basilika verbinden.

3.- Die Verkehrsreglung: Im gesamten historischen Zentrum gilt Tempo-Zone 30 mit Rechtsvorfahrt.

Schritt-Tempo mit maximal 20 Stundenkilometer gilt ab Garage Schneiders über den Marktplatz bis Ecke Rollmann. Dieser Bereich ist Bestandteil der Flanierzone.

Dieses Teilstück ist nur in dieser Richtung befahrbar.

Bei Bedarf wie Markttag oder Veranstaltungen kann dieser Teilbereich ganz geschlossen werden.

Diese gesamte Reglung muss klar sichtbar und eindeutig angezeigt werden.

Eine vollständige Schließung des Marktplatzes kann erst mit der konkreten Durchführung eines noch zu erstellenden Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes in Betracht gezogen werden. Dieses neue Konzept muss zu einer Entlastung der allgemeinen Verkehrssituation beitragen.

4.- Die Parkplätze: Bei Einführung dieser Verkehrsreglung, müssen die vorhandenen Parkplätze deutlicher angezeigt werden. Alle Parkplätze sind unter der Bezeichnung Zentrum zu führen. Beispiel Zentrum 1 Kack, Zentrum 2 Innenhof Lyzeum, Zentrum 3 Gare usw.

Ein besonderes Augenmerk muss dem Motorrad-Tourismus gewidmet werden. Es gilt im Umfeld der Flanierzone geordnete, motorradfreundliche Parkplätze zu schaffen und klar auszuweisen.

5.- Das visuelle Umfeld: Andere Touristenorte zeigen den Weg. In der Flanierzone Echternach gilt es massiven Blumenschmuck und allgemein Grün einzuplanen.

Die lokalen Blumenhändler könnten in einer gemeinsamen Aktion mit der Försterei Echternach ein Blumenmeer inmitten grüner Oasen schaffen.

Ein absolutes Muss ist die Sauberkeit in der Flanierzone selbst. Es gilt das gesamte Umfeld in einen adretten Zustand zu versetzen und mit konsequentem Unterhalt in einem anziehenden Zustand zu erhalten.

6.- Das kulturelle Umfeld: Alle Veranstaltungen während den Sommerwochen sind in separatem, modern und flott aufgemachtem Werbematerial zu vermarkten.

Es gilt, eine Koordination aller Vereine, die eine Aktivität in den Sommerwochen in Planung haben, in die Wege zu leiten.

Kurzfristig müssen weitere attraktive Ereignisse eingeplant werden. Man bedenke, dass die Touristensaison nicht ausschließlich an Wochenenden stattfindet.

7.- Die Umsetzung: Die Gemeinde muss eindeutig Verantwortung übernehmen.

Falls es eine politische Vision einer Veränderung der Situation im Stadtkern gibt, müssen finanzielle und organisatorische Mittel aufgebracht werden, um dieser Vision zum Durchbruch zu verhelfen!

Eine leicht verbessertes Remake der Situation von 2006 ist nicht dazu angetan, die Echternacher für neue Wege zu begeistern.

Die von Intra Muros asbl und der Union Commerciale et Artisanale vorgeschlagenen Maßnahmen hingegen schon und das bei einem durchaus realistischen und für jede Gemeinde tragbaren finanziellen Impakt.


Intra Muros asbl und die Union Commerciale et Artisanale möchten mit diesen Vorschlägen die führende Rolle Echternachs als regionaler Anziehungspunkt stärken, die Attraktivität der Gemeinde als Touristenhochburg steigern und die notwendige Identifikation der Bürger mit „ihrer“ Stadt aufbauen.Diese Vorstellungen wurden zusammen erarbeitet und das Resultat zeigt, dass ein interessanter Konsens oftmals unterschiedlicher Ausgangspositionen durchaus möglich ist. Es gilt diesen Konsens auszubauen und eine positive Stimmung unter den Bürgern Echternachs herbeizuführen. Das sollte unser gemeinsames Ziel bis September sein!

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