Innovativ, zukunftsweisend, attraktiv: Für eine Begegnungszone in Echternach!

Aufruf an den Echternacher Gemeinderat.

Für eine eindeutige Aussage!

Die unterzeichnenden Vereinigungen Intra Muros asbl und die Union Commerciale et Artisanale de la Ville d’Echternach (UCAE) sind der Ansicht, dass der Echternacher Gemeinderat eine Entscheidung für die Einführung einer Begegnungszone im historischen Zentrum treffen sollte.

Die Begegnungszone sollte integraler Bestandteil der vorgesehenen Straßenerneuerung – präziser das Teilstück rue de Luxembourg (ab Kreuzung Knepper), über place du Marché bis rue de la montagne (Mockeséi) – werden.

Für eine friedliche Koexistenz im Straßenraum!

Als Grundlage dieser Entscheidung könnte das bewährte Modell der Gemeinde Burgdorf dienen.

Diese Begegnungszone ist eine Mischverkehrsfläche wo Fußgänger flächendeckend Vortritt haben und die Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge 20km/h beträgt.

Unter dem Motto “langsam, freundlich, sicher” ist es der Kleinstadt in der Schweiz gelungen, ein neues Verkehrsbewusstsein zu schaffen und somit zu einem veränderten Verkehrsverhalten zu führen.

Dies führte nachweisbar zu einer Aufwertung des Ortszentrums und einer Stärkung des lokalen Handels.

Für die schnellstmögliche Umsetzung!

Obwohl die Straßenerneuerung im Zentrum Echternachs erst mittelfristig geplant ist, stellt dies kein Hindernis für eine schnellstmögliche Einführung einer Begegnungszone dar.

Eine Bestandsaufnahme des aktuellen Verkehrsaufkommens, eine flotte Kennzeichnung der neuen Zone, Tempo 20, Fußgängervortritt, das Abschaffen der Zebrastreifen und eine peppige Sensibilisierungs- und Werbekampagne sind Elemente die sich leicht bewerkstelligen ließen.

Es gilt zudem zu überlegen, ob der jetzige Straßenraum durch das Entfernen der vorhandenen Absperrungsketten nicht anders genützt werden könnte.

Für eine konsequente Bürgerbeteiligung!

Eine konsequente Bürgerbeteiligung beim Planen einer solchen Zone wäre von Bedeutung.

Diese Bürgerbeteiligung könnte im Rahmen des aktuellen Prozesses des Gemeindeentwicklungsplanes (PDC) in die Wege geleitet werden. Hier könnte eine modellhafte Beteiligung aller Betroffenen wesentliche Akzente bei der Einführung einer solchen Mischverkehrszone setzen.

Aufgrund sehr vieler positiver Reaktionen sind die unterzeichnenden Vereinigungen der Ansicht, dass ein solches Modell sehr breiten Anklang innerhalb der Echternacher Bevölkerung haben würde.

Wir sind überzeugt, dass eine Begegnungszone einen Aufschwung für unsere Stadt bedeuten würde.

Echternach, am 16. Mai 2008

Intra Muros asbl und Union Commerciale et Artisanale de la Ville d’Echternach (UCAE)

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