«La petite Marquise» in Echternach: Gemeinsam die Lösung herbeiführen.

Der Entscheid der Gerichtsinstanzen im Streit der beiden Besitzer der „La petite Marquise“ in Echternach die „indivision“ bei den Besitzverhältnissen aufzuheben ermöglicht es, die Immobilie samt Außenanlagen Anfang 2010 zu versteigern.

Es bleibt zu hoffen, dass die seit 1996 andauernde traurige „unendliche“ Geschichte der „Marquise“ nun endlich einer Lösung zugeführt werden kann.

Für Intra Muros könnte dies einen Neubeginn signalisieren, ja für die so bitter notwendige Aufbruchsstimmung in Echternach sorgen. Der Schaffung eines wirklich attraktiven Stadtzentrums stünde fortan nichts mehr im Wege, vorausgesetzt die Gemeindeverantwortlichen haben den Mut, gleichzeitig fortschrittliche Mobilitäts- und Verkehrskonzepte umzusetzen. Wir haben diesbezüglich konkrete, realistische Vorschläge unterbreitet.

Betreffend die anstehende Versteigerung stellen wir fest, dass in dem am 19. Mai 2009 erschienenen amtlichen Dienstblattes B – Nummer 35 betreffend die klassierten Gebäulichkeiten beziehungsweise auf der diesbezüglichen Inventarliste der „sites et monuments nationaux“, das Gebäude der „La petite Marquise“ nicht aufgeführt ist. Dies bedeutet, dass weder die Fassade noch das Teilstück im Hinterhof bisher als schützenswert eingestuft wurden.

Für Intra Muros ist klar, dass die Instandsetzung oder der Neubau der Immobilie sich harmonisch in den gesamten Marktplatz einfügen müssen. Wir möchten gleichzeitig davor warnen, jetzt den gleichen Fehler zu begehen wie 1996. Damals wurden seriöse Investoren mit Gutachten vergrault, die jeglicher legalen Grundlage entbehrten und Teile der „Marquise“ als schützenswert bezeichneten, die dann doch nicht geschützt wurden und heute lediglich eine schreckliche Ruine darstellen. Rezente Aussagen wie „Die Fassade des Gebäudes muss stehen bleiben“ haben uns jedenfalls hellhörig gemacht!

Die Gemeinde Echternach und die zuständige Dienststelle des „Sites et Monuments“ sind jetzt gefordert, schnellstmöglich konkrete, realistische Rahmenbedingungen für eine Neugestaltung der „Marquise“ zu erstellen. Grundlage können nur bestehende Gesetze und Gemeindereglements sein. Prioritäres Ziel muss eine definitive und endgültige Lösung des Problems sein. Alles andere würden die Echternacher weder verstehen, noch akzeptieren.

(Mitgeteilt 16.11.2009)

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